33 Kaiserin-Theophanu-Schule

Das einzige Kalker Gymnasium befindet sich in der Kantstraße.
Es wurde 1938 als städtische Oberschule für Mädchen gegründet. Der Neugründung dieser Schule ging die von den Nationalsozialisten verfügte Auflösung des Liebfrauen-Lyzeums in der Betramstraße, einer 1898 gegründete Ordensschule, voraus. Die zuvor ansässige Oberrealschule für Jungen wurde nach Deutz verlagert, da deren Schülerzahlen in den 1930er Jahren ständig abgenommen hatten. Im 2. Weltkrieg wurde das Schulgebäude durch Bomben stark zerstört; der Schulbetrieb wurde nach Deutz ausgelagert.
Anfang der 50er Jahre konnte der Schulbetrieb wieder vollständig aufgenommen werden. 1957 erhielt die Schule einen neuen Namen: Kaiserin-Theophanu-Schule (KTS).
Mit dem Schuljahr 1973/74 wurde die Koeduktion eingeführt. An der bisherigen Mädchenschule wurden von nun an Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet.

Theophanu entstammte dem byzantinischen Adel und 972 n. Chr. mit Otto II: in Rom vermählt. Sie hatte den Bau von St. Pantaleon (Altstadt Süd) ideell und finanziell unterstützt. Häufige Aufenthalte in Köln sind belegt.

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