29 Gottfried Hagen

Gegründet wurde die Firma 1827 als Metallhandel mit Sitz in der Kölner Altstadt. 1839 folgte die Gründung einer Fabrik für Bleirohre und Walzblei. Die Bleiproduktion wurde der Mittelpunkt des Unternehmens; 1884 kam noch die Herstellung von Akkumulatoren hinzu. Weil sich das Werk in der Kölner Innenstadt nicht mehr ausdehnen konnte, wurde es an die Rolshover Straße verlegt, in das damalige Gebiet der Gemeinde Vingst. 1977 konnte das Unternehmen noch sein 150jähriges Bestehen feiern, ging aber 1983 in Konkurs. Im Dezember 1987 erwarb die Landesentwicklungsgesellschaft NRW das alte Fabrikgelände. Wegen Altlasten im Erdreich folgte zu Beginn der 90er Jahre eine umfangreiche Sanierung des Geländes. Dabei blieben nur wenige Fabrikgebäude erhalten. Sie wurden 1998 zwecks Neunutzung renoviert. Parallel verlief die Entwicklung zum Neubau des Rechtsrheinischen Technologiezentrums in der Gottfried.Hagen-Straße: Im Juni 1997 war Baubeginn; Anfang März 1999 nahm das RTZ den Betrieb auf. Inzwischen heißt das ale Fabrikgelände „Hagen-Campus“ und ist ein Gewerbestandort mit dem Schwerpunkt „Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts“.

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