Aug 102016
 

Führung zu den Spuren der Industriegeschichte in Kalk

Im Jahre 1850 siedelte sich in Kalk die erste Fabrik an. Ein beispielloser Aufstieg begann. Aus knapp 100 Einwohnern wurde eine Stadt mit fast 30.000 Menschen. Kalk wuchs zu einer der bedeutendsten Industriestädte Deutschlands an. Der Niedergang begann schon Mitte der 1970er Jahre. Heute ist keine der alten Industriebetriebe mehr in Kalk ansässig. Zeugnisse dieser imposanten Geschichte sind noch vorhanden.

Seit 1995 erinnert die Kalker Geschichtswerkstatt an diese für Kalk aber auch für Köln prägende Zeit. In mehreren Publikationen, vielen Vorträgen und Führungen versuchen wir diese Geschichte auch durch Zeitzeugengespräche abgesichert zu vermitteln.

So hat die Geschichtswerkstattgruppe der „Maschinenretter“ für die Aufstellung von zwei Maschinen und einem Schaltpult der CFK gesorgt, um für ein dauerhaftes Erinnern zu sorgen.

In einer Führung zur Industriegeschichte von Kalk möchten wir an mehreren Orten an diese Zeit erinnern. Dabei schildern wir auch das tägliche Leben der Arbeiterfamilien.

So werden Zeitzeugen u. a. über ihren Kampf zur Aufstellung der Maschinen im öffentlichen Raum berichten. Ein weiterer Zeitzeuge schildert seine Lehre und Arbeitszeit bei KHD und bettet diese vor historischem Hintergrund in die historische Entwicklung dieses Werkes. Das gleiche gilt für die Arbeit bei der Chemischen Fabrik und den Fabrikhallen von Liesegang, die heute als Industriedenkmäler im öffentlichen Raum stehen.

Die Führung findet statt am

Samstag, dem 03. September 2016, 13:00 Uhr

Treffpunkt ist die Kalker Kapelle, Kalker Hauptstraße

Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro (ermäßigt 7 Euro).

Jun 072016
 

Am 14. Juni steht die nächste Sitzung der GW-Kalk an. Da aber gleichzeitig ab 19 Uhr OB Reker im Bezirksrathaus zum Gespräch lädt, treffen wir uns (zunächst) dort zu Bürgergespräch:

Dialog zum Thema „Bürgerbeteiligung“ am 14. Juni 2016 im Bezirksrathaus

Näheres findet ihr hier:

http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/oberbuergermeisterin-reker-kommt-zum-stadtgespraech-nach-kalk

e. becker